Stand: 01.05.2025
Dynplex e.U.
Sonderbergstraße 27c
kundenservice@dynplex.com
1.1. Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Dynplex e.U. (im Folgenden „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern über Organisations-, Programmierleistungen und die Einräumung von Werknutzungsbewilligungen an Softwareprodukten.
1.2. Diese AGB gelten primär für Geschäfte mit Unternehmern (B2B). Sollten Verträge mit Verbrauchern im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes geschlossen werden, gelten zwingende gesetzliche Bestimmungen für Verbraucher vorrangig.
1.3. Abweichungen von diesen AGB sind nur wirksam, wenn sie vom Auftragnehmer schriftlich bestätigt wurden. Individuelle vertragliche Vereinbarungen gehen diesen AGB vor.
1.4. AGB des Auftraggebers werden nicht Vertragsinhalt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.5. Diese AGB werden nur dann Vertragsinhalt, wenn ihre Einbeziehung vor Vertragsabschluss vereinbart und dem Auftraggeber die Möglichkeit zur Kenntnisnahme gegeben wurde.
2.1. Gegenstand des Vertrages sind die im Einzelvertrag spezifizierten Leistungen, insbesondere:
IT-Beratung, IT-Support (siehe Teil 2 dieser AGB), IT-Netzwerkbetreuung, Entwicklung und Implementierung von Prozessautomatisierungen, Aufsetzen und Konfigurieren von Servern (z.B. Docker, Linux, NAS), Einräumung von Werknutzungsbewilligungen für vom Auftragnehmer entwickelte Software.
2.2. Die genauen Spezifikationen der Leistungen ergeben sich aus dem Einzelvertrag bzw. dem Angebot.
3.1. Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle für die Leistungserbringung notwendigen organisatorischen, technischen und räumlichen Voraussetzungen gegeben sind.
3.2. Er ist für den ordnungsgemäßen Betrieb der beigestellten Hard- und Software sowie für deren Absicherung (Brand, Wasser, Zutrittsschutz etc.) verantwortlich.
3.3. Der Auftraggeber stellt alle notwendigen Informationen und Daten rechtzeitig zur Verfügung und unterstützt bei Analyse und Fehlerbehebung.
3.4. Weisungen an Mitarbeiter des Auftragnehmers sind unzulässig; alle Wünsche sind an den benannten Ansprechpartner zu richten.
4.1. Leistungstermine sind nur bei ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung verbindlich.
4.2. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen nebenberuflich. Reaktions- und Servicezeiten werden vertraglich geregelt oder erfolgen zu definierten Randzeiten.
4.3. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Krankheit, Urlaube oder Nichtverfügbarkeit von Drittleistungen begründen keine Vertragsverletzung.
5.1. Preise ergeben sich aus dem Angebot oder Einzelvertrag. Es gelten Endpreise ohne Umsatzsteuer gemäß Kleinunternehmerregelung (§ 6 Abs. 1 Z 27 UStG).
5.2. Rechnungen sind binnen 14 Tagen ohne Abzug fällig.
5.3. Bei Verzug werden Verzugszinsen (9,2 % über EZB-Basiszinssatz bei Unternehmern) und Mahnspesen (pauschal EUR 40,- je Mahnung) sowie Inkassokosten nach gesetzlichen Tarifen verrechnet.
6.1. Der Auftraggeber erhält für die vom Auftragnehmer bereitgestellte Software nach Zahlung der jährlichen Lizenzgebühr ein nicht-ausschließliches, nicht übertragbares, zeitlich befristetes Nutzungsrecht.
6.2. Die Lizenz wird als jährliches Abonnement gewährt, das sich automatisch um ein weiteres Jahr verlängert, sofern es nicht mit einer Frist von 60 Tagen zum Jahresende schriftlich gekündigt wird.
6.3. Die Lizenz umfasst regelmäßige Updates und technischen Support im vereinbarten Umfang.
6.4. Änderungen, Weitergabe oder Dekompilierung der Software sind ohne schriftliche Zustimmung unzulässig.
6.5. Die Nutzung ist auf das Unternehmen des Auftraggebers beschränkt.
6.6. Bei Zahlungsverzug kann der Zugang zur Software nach schriftlicher Ankündigung gesperrt oder eingeschränkt werden.
6.7. Umwandlung in lebenslange Lizenz: Der Auftraggeber kann das Abonnement durch schriftliche Vereinbarung in eine einmalig zu zahlende, lebenslange Lizenz umwandeln.
7.1. Es gilt die gesetzlich vorgesehene Gewährleistung, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.
7.2. Mängel sind schriftlich und detailliert anzuzeigen. Der Auftraggeber unterstützt bei der Fehleranalyse.
7.3. Der Auftragnehmer wird berechtigte Mängel binnen angemessener Frist beheben.
8.1. Es wird ausschließlich für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit gehaftet – ausgenommen bei Personenschäden.
8.2. Eine Haftung für Folgeschäden, Datenverlust, entgangenen Gewinn oder Ansprüche Dritter ist – soweit rechtlich zulässig – ausgeschlossen.
8.3. Auch bei Sicherheitssoftware besteht kein absoluter Schutz.
8.4. Bei Datenverlust ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Auftraggeber entstanden wäre.
9.1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Einhaltung der geltenden Datenschutzgesetze, insbesondere der DSGVO.
9.2. Beide Parteien verpflichten sich zur Verschwiegenheit über alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse.
9.3. Wird der Auftragnehmer im Sinne der DSGVO als Auftragsverarbeiter tätig, ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abzuschließen.
10.1. Der Auftragnehmer bietet für bestimmte Systeme/Software Support im vertraglich festgelegten Umfang.
10.2. Der Support umfasst üblicherweise Problembehandlung, Fehleranalyse und ggf. Updates oder Vor-Ort-Einsätze.
10.3. Mangels anderer Vereinbarung erfolgt die Bearbeitung über ein Ticketsystem und zu definierten Randzeiten.
11.1. Fehler im Sinne dieser AGB liegen nur dann vor, wenn sie dokumentierbar vom vereinbarten Funktionsverhalten abweichen und reproduzierbar sind.
11.2. Supportanfragen sind schriftlich und mit einer aussagekräftigen Fehlerbeschreibung einzureichen.
12.1. Die Vergütung erfolgt entweder pauschal oder nach Aufwand gemäß dem Einzelvertrag.
13.1. Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
13.2. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Auftragnehmers. Gegenüber Verbrauchern gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
14.1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
14.2. Änderungen und Ergänzungen von Verträgen bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für die Abbedingung der Schriftform.
(Ende der AGB)